29 January, 2021
Kerstin Lauer

Förderung für KI-Projekt “What can AI do for me?"

Das Verbundforschungsprojekt „What can AI do for me?“ der Hochschule der Medien (Stuttgart), der Kenbun IT AG und der thingsThinking GmbH (beide Karlsruhe) erhält eine Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von rund 300.000 Euro. Im Forschungsprojekt der drei Partner soll die Grundlage für eine automatisierte Identifikation von KI-Wertschöpfungspotenzialen in Unternehmen geschaffen werden. Projektleiter ist Prof. Dr. Jürgen Seitz vom Institute for Applied Artificial Intelligence der HdM.

Partner der HdM sind die KI-Dienstleister thingsThinking GmbH und Kenbun IT AG aus Karlsruhe.

Mit “What can AI do for me?” soll in Unternehmen, Verbänden und Forschungseinrichtungen vorhandenes Wissen über KI-Wertschöpfungspotenziale in eine Software-Applikation überführt werden. Damit soll es insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen einfacher werden, Potenziale im Einsatz von KI-Verfahren zu erkennen und zu bewerten.

“Wir freuen uns über die Förderung. Entscheidend für den Erfolg des Projektes wird aber in den nächsten zwölf Monaten die Zusammenarbeit mit den zahlreichen KI-Unternehmen im Land. Nur mit ihrer Hilfe gelingt unser anspruchsvolles Vorhaben”, sagt Prof. Dr. Jürgen Seitz.

KI “made in Baden-Württemberg”

Das Projekt „What can AI do for me?“ wird im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Im Rahmen dieses Wettbewerbs fördert das Ministerium insgesamt 44 Projekte zur Künstlichen Intelligenz mit 11,4 Millionen Euro. Die ausgewählten mittelständischen Projekte sollen technologische Hürden überwinden und die Entwicklung von KI-Produkten und KI-Dienstleistungen beschleunigen. Der Wettbewerb richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups als Motor für KI-Innovation und stellt die enge Zusammenarbeit dieser mit den Top-Forschungseinrichtungen im Land in den Mittelpunkt. Die ausgewählten Projekte sollen technologische Hürden bei der Kommerzialisierung von KI überwinden und die Entwicklung von KI-Produkten und KI-Dienstleistungen “made in Baden-Württemberg” beschleunigen. Bis Dezember 2021 sollen sie abgeschlossen sein.

Partner der HdM sind die KI-Dienstleister thingsThinking GmbH und Kenbun IT AG aus Karlsruhe. Das Projekt “What can AI do for me?” soll bereits im zweiten Halbjahr 2021 in die Prototypen-Phase gehen und bis Dezember 2021 abgeschlossen sein.